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Verantwortung und das Internet der Dinge

Forschungsgruppe 6

Der Anspruch der Forschungsgruppe ist es, das Feld „Verantwortung und das Internet der Dinge“ umfassend zu kartieren und neue Beiträge zu ungeklärten Fragen rund um die „Ubiquitäre Verantwortung“ zu leisten. Die Verantwortung der technisch Handelnden ist seit der Antike ein wiederkehrendes Thema in der Wissenschaft und der Politik. Mit wachsenden Gestaltungsoptionen erweitert sich nun auch der Umfang der Verantwortung. Im Rahmen unserer Forschung betrachten wir den Begriff sowohl aus ethisch-moralischer und juristischer Sicht als auch im Hinblick auf technische Umsetzbarkeit.

Im Zeitalter des „Internet der Dinge“

Die Forschungsgruppe identifiziert Forschungslücken in einem multidisziplinären Team, das im Rahmen seiner interdisziplinären Forschung die Schlagwörter und Konzepte von „Industrie 4.0“ über „Smart Citizenship“ bis hin zu Datenplattformen in Hinblick auf Verantwortung, Haftung und Regulierung untersucht. Trotz des Namens geht es beim „Internet der Dinge“ nicht nur um „Dinge im Internet“, sondern um einen riesigen neuen Markt mit neuen Produkten und einer neuen Währung.

Für unsere Forschung ergeben sich daraus unter anderem folgende Fragen:

  • Wann ist der Begriff „Internet of Things“ von wem in welchem Kontext geprägt worden?
  • Wie wird über dieses Thema berichtet, welche Strömungen sind zu beobachten, wer beteiligt sich am Diskurs, welche Stimmen werden gehört?

Diese und weitere Fragen möchten wir im Rahmen einer umfassenden Diskursanalyse stellen und zufriedenstellend beantworten. Der von uns entworfene „Topoi-Katalog“ dient dazu, für eine bestimmte Fragestellung das Auffinden von Daten, Denkfiguren und Literatur zu vereinfachen.

Momentan entwickeln wir ein auf den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen basierendes Wissenswerkzeug für die Entwicklung von Szenarien, technischen Empfehlungen und politischen Handlungsempfehlungen für datengetriebene Dienste und Plattformen.

Mitglieder der Forschungsgruppe

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