Vertrauen in verteilten Umgebungen

Forschungsgruppe 17

Automatisierte Datenverwaltung und -verarbeitung wird in der Öffentlichkeit häufig mit Intransparenz und einem Kontrollverlust der Menschen verbunden. Gleichzeitig erfreuen sich dezentrale Systeme wie Bitcoin einer beispiellosen Beliebtheit. Solche Systeme sind sowohl in Bezug auf ihre Funktionsweise als auch auf die in ihnen gespeicherten Daten transparent. Dadurch versprechen sie die Abschaffung von Intermediären und Vertrauensankern und somit die Förderung von Bottom-Up-Ansätzen.

Die Forschungsgruppe führt interdisziplinäre Arbeiten zu nachfolgenden und verwandten Fragen durch und stützt sich dabei auf die Expertise aus den Bereichen Informatik, Recht, Soziologie und Ökonomie:

  • Welche Auswirkungen auf die Nutzer*innen haben solche Systeme tatsächlich?
  • Wie wird Vertrauen in verteilten Umgebungen aufgebaut und wie ist es strukturiert?
  • Was sind die Implikationen von algorithmischer Regeldurchsetzung?

Eine aktuelle Auswahl spezifischerer Forschungsfragen umfasst:

  • Geldpolitik in dezentralen Finanzsystemen
  • Automatisierte Verträge, algorithmische Entscheidungsprozesse und Verbraucherrechte
  • Entwicklungsprozesse von Blockchain-basierten Systemen
  • Datenspeicherung auf Blockchains: rechtliche Herausforderungen und technische Lösungsansätze
  • Sicherheit und Vertrauen in öffentlichen Systemen wie Ethereum, Bitcoin und Stellar

Mitglieder der Forschungsgruppe

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