Arbeit, Innovation und Wertschöpfung

Forschungsgruppen 1 - 3

Mit der Digitalisierung ökonomischer Prozesse gehen fundamentale Veränderungen einher, die sich auf Wertschöpfungsstrukturen, Arbeits- und Beschäftigungsverhältnisse, sowie Innovationsprozesse auswirken.

Digitalisierung der Arbeitwelt

Die Forschungsgruppe „Arbeiten in hochautomatisierten, digital-hybriden Prozessen“ untersucht Veränderungen in der Arbeitswelt in Folge des Einsatzes von avancierter Robotik und datenbasierter Anwendungen wie Künstlicher Intelligenz und dem Internet der Dinge. Daraus werden Gestaltungspotenziale für betriebliche und politische Akteure abgeleitet.

Die Forschungsgruppe „Produktionsmöglichkeiten der Maker-Kultur“ untersucht das kritische Potential und die eventuelle Stärkung der sozialen Selbstbestimmung, die durch Hacker- und Maker Communities entsteht, in denen Bürger*innen an der Entwicklung und Herstellung von technischen Artefakten beteiligt werden.

Entwicklungen im Rahmen der Sharing-Economy versprechen Konsumgewohnheiten fundamental zu verändern sowie Wertschöpfungsketten und wirtschaftliche Aktivität zu revolutionieren. Die Forschungsgruppe „Arbeiten und Kooperieren in der Sharing-Economy“ beschäftigt sich mit ökonomischen, juristischen und soziologischen Fragestellungen, die sich hieraus ergeben.

Forschungsgruppen

Arbeiten in hochautomatisierten, digital-hybriden Prozessen

Arbeiten in hochautomatisierten, digital-hybriden Prozessen

Die Forschungsgruppe untersucht, wie sich Automatisierung auf Beschäftigte in Industrie, Logistik und dem Dienstleistungssektor auswirkt und identifiziert Gestaltungspotenziale für betriebliche und politische Akteure. „Automatisierung“ meint dabei nicht nur den Einsatz mechanischer Robotik, sondern auch die Anwendung von Künstlicher Intelligenz und des Internets der Dinge. Die Analyse von Gestaltungspotenzialen der Arbeit findet entsprechend mit Blick auf Veränderungen in Produktionsnetzwerken, die Entstehung neuer Geschäftsmodelle und die Hybridisierung von Produkten und Wertschöpfungsprozessen statt.

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Produktionsmöglichkeiten der Maker-Kultur

Produktionsmöglichkeiten der Maker-Kultur

Makerspaces und Labs eröffnen neue Wege zur Stärkung der sozialen Selbstbestimmung. Bürger*innen können sich in diesen Räumen an der Entwicklung und Herstellung von Artefakten beteiligen. Charakteristisch für sie ist, dass Projekte aufgrund der Demokratisierung der Technologie und der globalen Vernetzung dezentral durchgeführt werden. Auf diese Weise können neue Formen der Kooperation ausprobiert werden. Doch unter welchen Bedingungen kann die Maker-Kultur partizipative Potenziale entfalten und für wen? Wie werden durch offene Laborstrukturen Diversität und Inklusion gefördert?

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Arbeiten und Kooperieren in der Sharing-Economy

Arbeiten und Kooperieren in der Sharing-Economy

Die sogenannte Sharing Economy verspricht, Konsumgewohnheiten zu verändern und Wertschöpfungsketten zu revolutionieren. Plattformen, die das Teilen von Wohnraum (z. B. Airbnb), Autos (z. B. Uber) oder Parkplätzen (z. B. ParkatmyHouse) ermöglichen, wachsen sehr schnell. Im Rahmen unserer Forschung betrachten wir u. a. die Auswirkungen der Sharing Economy auf die Arbeitsmärkte, inwieweit sozial- und arbeitspolitische Regulierung notwendig ist und wie Diskriminierung in der Sharing Economy vermieden werden kann, so dass der Zugang zu Angeboten für alle Interessierten möglich ist.

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